Die Suchmaschinenoptimierung ist zum Heiligen Gral für alle geworden, die in das Web investieren. Auf Position null bei Google zu erscheinen, ist eine echte Quest. Das Versprechen ist groß: Mit einfachen Keywords kann eine Website im Web sichtbar werden. Inbound-Strategie, SEO-Optimierung oder das Erstellen semantischer Kokons stehen im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit — und der Community Manager wäre der alleinige Verantwortliche für das Ranking. Zu Unrecht.
Die Erstellung hochwertiger redaktioneller Inhalte ist die Conditio sine qua non für Sichtbarkeit im Web. Doch in der Informatik hängt der Erfolg immer von einer Alchemie zwischen Software und Hardware ab. Warum sich Mühe geben, das Web-Texten zu perfektionieren, wenn Ihre Seiten nicht angezeigt werden? Die Wahl eines guten Hostings ist genauso entscheidend wie die Erstellung von Inhalten und muss Teil der digitalen Strategie sein.
Warum beeinflusst das Hosting das Ranking?
Während die Spider von Google die Wörter untersuchen, ist auch die Reaktionsschnelligkeit der Seiten ein Kriterium für den Giganten aus Mountain View. Seit 2010 hat Google beschlossen, Websites zu bestrafen, die zu langsam laden. Zwischen zwei Inhalten gleicher Qualität priorisiert Google die Anzeige desjenigen, auf den Internetnutzer am schnellsten zugreifen können.
Schlimmer noch: Mit mehreren Milliarden Seiten, die täglich gecrawlt werden müssen, haben die Roboter von Google keine Zeit zu verlieren. Wenn die erste Seite einer Website zu langsam ist, ignorieren sie die folgenden. Mehr denn je ist die Wahl eines Hostings ein Garant für Sichtbarkeit.
Die verschiedenen Hosting-Alternativen
Wählen bedeutet oft, sich für einen Kompromiss zu entscheiden. Da es sich um eine technische Wahl handelt, beruht die richtige Entscheidung auf einem Gleichgewicht zwischen Kosten und Leistung. Drei Lösungen ermöglichen es, diese Gleichung zu lösen.
Das Shared Hosting
Es ist die Lösung, zu der man am leichtesten greift: kostengünstig und von einer Fülle von Anbietern angeboten. Das Prinzip: Sie teilen sich den Server — und seine Ressourcen (Prozessor, Speicher, Festplattenplatz, Bandbreite) — mit anderen Websites. Sie sind nicht Administrator des Systems, und wenn eine benachbarte Website viele Ressourcen verbraucht, können Sie dadurch benachteiligt werden.
Der virtuelle private Server (VPS)
Ein VPS kommt einem dedizierten Server nahe: Er entspricht dem virtuellen Anteil eines physischen Servers. Im Gegensatz zum Shared Hosting haben Sie die volle Kontrolle über Ihr System und eine ganze Palette von Werkzeugen, um es zu optimieren. Die Leistung ist besser — vorausgesetzt, Sie verfügen über einige technische Grundkenntnisse, um es korrekt zu konfigurieren.
Das Hosting auf einem dedizierten Server
Eine physische Maschine, die einem einzigen Nutzer zur Verfügung gestellt wird und deren gesamte Ressourcen einer einzigen Website zugewiesen sind. Es ist die leistungsstärkste, aber auch die teuerste Lösung. Im Gegenzug gewährleistet sie maximale Leistung im Dienste des Ladens Ihrer Seiten und der Erreichbarkeit Ihrer Website.
Shared Hosting, VPS oder dedizierter Server: Was wählen?
Keine Lösung ist an sich gut oder schlecht. Die richtige Wahl berücksichtigt Ihre Bedürfnisse und die Typologie Ihrer Website. In vielen Fällen genügt ein Shared Hosting — es ist unnötig, sich für einen dedizierten Server für eine wenig besuchte Visitenkarten-Website zu entscheiden. Die Sensibilität der Daten kann einen VPS rechtfertigen, für eine größere Kontrolle. Schließlich bleibt das dedizierte Hosting die am besten geeignete Lösung für E-Commerce-Websites mit hohem Besucheraufkommen, bei denen die Sicherheit von größter Bedeutung ist.
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